Makula Degeneration - Macula Degeneration - macula lutea

Gehören Sie auch zu den Menschen, oder haben Jemanden in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis, der/die mitten im Sichtfeld einen grauen Schatten sieht?!?

Ein Mensch der im Grunde genommen gar nicht mehr so richtig am Leben teilnehmen kann. Das bedeutet; um diesen Schatten herum kann der Betroffende nur noch Umrisse wahrnehmen, im mittleren Sichtfeld sieht er nur einen dunklen Fleck und kann somit nichts mehr richtig erkennen.

So kann man es sich ungefähr vorstellen, je nach Fortschritt der Makula Degeneration:

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Die Diagnose lautet dann: „MAKULA“! (gelber Fleck - lateinisch; macula lutea) oder „AMD“ („altersabhängige Makula-Degeneration“) Auch mit den Worten; da kann man nichts machen, damit müssen sie leben, andere tun es auch!

Ca. 80 % aller Betroffenen haben die „trockene“ Makula und ca. 20 % die „Feuchte“. Ab einem Alter von ca. 40 Jahren kann diese Beeinträchtigung bei jedem Menschen zum tragen kommen. Die neuesten Analysen besagen; jeder 4.te ab 65 Jahren hat die Makula Degeneration.

Das ist eine „starke“ Einschränkung auf die Lebensqualität! Für einen nicht davon betroffenen Menschen, mit gesunden Augen, im Grunde nicht nachvollziehbar.



Fakten und Zahlen:

Makuladegeneration

Unter dem Begriff Makuladegeneration wird eine Gruppe von Erkrankungen des menschlichen Auges zusammengefasst, die die Makula lutea („der Punkt des schärfsten Sehens“) – auch „Gelber Fleck“ genannt – der Netzhaut betreffen und mit einem allmählichen Funktionsverlust der dort befindlichen Gewebe einhergehen.

Ätiologie und Prävalenz

Ausgangspunkt der Krankheit ist nicht das Nervengewebe der Netzhaut, sondern seine Unterstützungsstrukturen, das retinale Pigmentepithel, die Bruch-Membran und die Aderhaut. Bei fortschreitender Krankheit wird durch Absterben von Netzhautzellen die Sehfähigkeit im zentralen Gesichtsfeld beeinträchtigt. Die weitaus häufigste Form der Makuladegeneration ist die Altersbedingte (oder Senile) Makuladegeneration (AMD), die definitionsgemäß erst nach dem 50. Lebensjahr auftritt. Durch die geänderte Altersstruktur hat der Anteil der Menschen, die von solchen Erkrankungen betroffen sind, deutlich zugenommen. Die Altersbedingte Makuladegeneration ist die Hauptursache für eine Erblindung bei Menschen im Alter von über 50 Jahren in den Industriestaaten. Sie verursacht 32 % der Neuerblindungen, gefolgt von Glaukom und diabetische Retinopathie mit je 16 % der Neuerblindungen.

Weltweit sind 25 bis 30 Millionen Menschen erkrankt und ca. 500.000 Neuerkrankungen kommen jährlich dazu. In Deutschland leiden an einer Form der Makuladegeneration schätzungsweise zwei Millionen Menschen, in Österreich sind insgesamt 125.000 Menschen betroffen.

Ursachen

Dem Rauchen wird der größte Effekt auf das Risiko für spätere AMD zugeordnet, neben der genetischen Veranlagung und hohem Blutdruck. Defekte in den Genen CFH, C3 und ARMS2 wurden in mehreren Studien als Risikofaktoren für das Auftreten von AMD bestätigt, nicht jedoch für den weiteren Verlauf der Krankheit.

Formen

Eine Makuladegeneration als Folge hoher Kurzsichtigkeit wird als myopische Makuladegeneration bezeichnet. Daneben gibt es genetisch bedingte, sogenannte Makuladystrophien wie den Morbus Best und den Morbus Stargardt, auch eine sogenannte „inverse“ Retinopathia pigmentosa mit Befall zunächst der Makula ist bekannt. Makuladegenerationen können auch toxisch, als Folge z. B. von Chloroquineinnahme zur Prophylaxe der Malaria oder als Rheumatherapie, sowie als Folge von Entzündungen (sog. Presumed Ocular Histoplasmosis Syndrom, POHS) auftreten.

Die große Mehrheit der Erkrankten ist aber von der altersbedingten (oder senilen) Makuladegeneration (AMD) betroffen. Die Bezeichnung „altersbedingt“ weist auf das Lebensalter als größten Risikofaktor neben Rauchen und genetischer Belastung hin. Die AMD wird nach dem Hamburger Ordinarius für Augenheilkunde Sautter in zwei Formen eingeteilt: die trockene und die feuchte Makuladegeneration.

Trockene Makuladegeneration

Die trockene (atrophe) Form macht ca. 80 % der Fälle aus, aber nur 5 bis 10% der Erblindungen die von AMD verursacht werden. Sie beginnt durch Ablagerungen von sogenannten Drusen, Stoffwechselendprodukten (Lipofuszinen), und kann in fortgeschrittenem Stadium in einen flächigen Zelltod (geografische Atrophie) des retinalen Pigmentepithels übergehen. Ihr Voranschreiten ist meist langsam und schleichend. Durch die häufige Lage unterhalb der Stelle des schärfsten Sehens kann es aber manchmal auch zu raschem Sehverlust sowie einer Vorwölbung des Sehzentrums kommen. Dies macht sich durch verzerrtes Sehen bemerkbar (Metamorphopsien).

Für die trockene Form ist keine allgemein akzeptierte Behandlung bekannt. Es wird diskutiert, ob ein Fortschreiten durch die Gabe von hochdosierten Vitaminen gehemmt werden könnte. Eine längerfristige Einnahme solch hoher Vitamindosen kann jedoch möglicherweise das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöhen, sodass eine sorgfältige Nutzen-/Risikoabwägung zusammen mit dem behandelnden Arzt erfolgen sollte. Neueren Studien sind z. B. AREDS für eine möglicherweise präventive Wirkung durch das Carotinoid Lutein oder WAFACS für eine möglicherweise präventive Wirkung von Vitamin B Komplex (Vitamin B6 - Pyridoxin, Vitamin B9 - Folsäure und Vitamin B12 - Cyanocobalamin).

Feuchte Makuladegeneration

Die feuchte (exsudative) Makuladegeneration, bei der sich unter der Netzhaut flächige Gefäßmembranen (Choroidale Neovaskularisationen, CNV) ausbilden, welche zu Blutungen neigen, handelt es sich um eine Form der Makuladegeneration die schnell zur Leseblindheit führt. In äußerst seltenen Fällen können sich bei einer RCS ebenfalls Gefäßmembranen bilden die dann wie eine feuchte Makuladegeneration behandelt werden müssen.

Funktionelle Auswirkungen

Die Schädigung der Makula kann zu:

führen.

Fixiert der Betroffene einen Gegenstand, so ist es nicht mehr möglich, ihn deutlich zu erkennen. So kann der Betroffene eine Uhr sehen, aber die Uhrzeit nicht erkennen oder einen Gesprächspartner sehen, nicht aber seine Gesichtszüge. Erkrankungsalter und Ausprägung der Symptome variieren und hängen von der Erkrankungsform ab.

Da die Erkrankung in der Regel auf die Makula beschränkt ist, bleibt das äußere Gesichtsfeld und somit die Orientierungsmöglichkeit der Betroffenen erhalten. Auch bei Dunkelheit sehen die Betroffenen in der Regel relativ gut, da die Stäbchen außerhalb der zentralen Netzhaut funktionstüchtig bleiben.

Von den Makuladegenerationen abzugrenzen sind Degenerationen der peripheren Netzhautanteile (zum Beispiel Retinopathia pigmentosa).

Zur frühzeitigen Diagnostik wird meist der Amsler-Gitter-Test angewendet.

Quellenhinweis für "Fakten und Zahlen": http://de.wikipedia.org/wiki/Makuladegeneration

 

Es wäre doch sicher wünschenswert:

  • Endlich nicht mehr zu dicht vor dem Fernseher zu sitzen.
  • Endlich wieder Ampelfarben in ROT, GELB und GRÜN zu unterscheiden.
  • Endlich wieder Gesichter zuordnen zu können.
  • Endlich wieder das Gefühl der Orientierung zu spüren.
  • Endlich wieder unabhängiger zu sein.
  • Endlich wieder mehr zu sehen, als nur zu ertasten.
  • Endlich wieder Zeitung lesen zu können.
  • ... letztendlich wieder "mehr" Lebensqualität !!!

 

Denn sicher ist; "Augenheilkunde ist das einzige medizinische Fach, bei dem der Patient subjektiv wie objektiv, Erfolg oder Misserfolg einer Behandlung selbst nachprüfen kann!"

 

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